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Studie Gastronomie

Welche Vorteile hat die Digitalisierung in der Gastronomie?

Die Digitalisierung der Welt schreitet voran. So auch in der Gastronomie und Hotellerie. Ist diese in der Praxis aber wirklich hilfreich? Welche Chancen bietet sie? Eine neue Studie will Aufklärung schaffen. Befragt wurden dazu Inhaber, Geschäftsführer sowie leitende Angestellte aus der Gastronomie und Hotellerie.

von gastroticker.de

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Die Digitalisierung der Welt schreitet voran. So auch in der Gastronomie und Hotellerie. Ist diese in der Praxis aber wirklich hilfreich? Welche Chancen bietet sie? Eine neue Studie will Aufklärung schaffen. Befragt wurden dazu Inhaber, Geschäftsführer sowie leitende Angestellte aus der Gastronomie und Hotellerie.

Ergebnisse der Studie durchweg positiv

Auch wenn die Digitalisierung mancherorts üblich ist, flächendeckend ist sie noch nicht angekommen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Manch ein Gastronom ist vielleicht nicht sicher, ob sich das Preis-Leistungs-Verhältnis lohnt oder ob die Arbeitserleichterung wirklich spürbar ist. Die Studie belegt jetzt: Digitale Lösungen helfen dabei, Kosten zu sparen und Umsätze zu steigern.

Bessere Planung dank Digitalisierung spart Ressourcen

Jeder Gastronom ist gleichzeitig ein Unternehmer. Und die betriebswirtschaftliche Seite des Betriebs zu kennen und zu optimieren, ist enorm wichtig, um kosteneffizient und ressourcenschonend zu arbeiten. Mit einer digitalen Infrastruktur lassen sich Prozesse optimieren – das bestätigt auch die Studie. An die 90 Prozent der Befragten haben durch digitale Tools einen besseren Überblick ihrer Kennzahlen und konnten dadurch Schwachstellen ausmerzen und Vorgehensweise verbessern. Vor allem im administrativen Bereich gibt es großes Einsparpotenzial. Die Studie hat ergeben, dass dabei durch den Einsatz digitaler Tools effizienter gearbeitet wird und dadurch wiederum mehr Gäste gewonnen werden. Jeder zweite Gastronom bzw. Hotelier bestätigt das.

Chancen der Digitalisierung: Laufwege verkürzen & Warenwirtschaft

Der Faktor „Zeit“ ist der größte Ressourcenfresser in der Gastronomie. Hier gibt es also ein besonders großes Sparpotenzial. Vor allem der Service ist dabei betroffen. Durch digitale Funktionen konnten mehr als 80 Prozent der Befragten ihren Service verbessern und Zeit einsparen. Die Reduzierung der Laufwege ist der Hauptgrund dabei. Im Bereich der Warenwirtschaft geben digitale Tools einen Gesamtüberblick zum Warenfluss. Damit kann Müll vermieden und der Wareneinsatz optimiert werden. Digitale Bruchlisten und mobile Inventuren zeigen, wie viel Zutaten entsorgt wurden und warum – somit können hier frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das zeigt sich wieder in den Ergebnissen der Studie. Denn jeder vierte Befragte gab an, dass digitale Tools dabei halfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und so nachhaltiger zu agieren.

FAQ

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Kommentare

Antwort Gastroticker 20. Januar 2022 10:29

Die coronabedingte Überbrückungshilfe IV kann nur bei einem Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent beantragt werden. Als Referenzmonat wird der gleiche Monat aus dem Jahr 2019 herangezogen. Die Beantragung kann allerdings nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder Buchprüfer erfolgen.

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